FERIENHAUS LICHTENBERG SACHSEN - WILDBACHIDYLLE FERIENHAUS LICHTENBERG SACHSEN - WILDBACHIDYLLE
  • Die Unterkunft
  • Die Ausstattung
  • Der Gastgeber
  • Aktivitäten und Vorschläge
  • Das Ferienhaus

Über die Unterkunft

6 Personen
3 Doppelbetten
1 Badezimmer
120 m²
Haustiere erlaubt

Bis zu 6 Personen finden in unserem Ferienhaus im Erzgebirge eine Auszeit der besonderen Art. 3 Schlafzimmer ausgestattet mit 3 Doppelbetten bieten Ihnen Entspannung für viele Nächte. Eine vollständig eingerichtete urgemütliche Küche lässt keinen Wunsch offen. Der historisch sanierte Ofen im Essbereich in der Küche schenkt Ihnen Wohlbefinden und Ruhe zu jeder Tageszeit und kann sogar genutzt werden, um bei uriger Wärme Mahlzeiten, Kaffee oder Tee zuzubereiten. Die Wildbachidylle in Lichtenberg bietet einen Garten und Grillmöglichkeiten. Die Unterkunft befindet sich 38 km von Pirna entfernt. Sie profitieren von kostenfreiem WLAN und Privatparkplätzen an der Unterkunft. Das Ferienhaus mit einer Terrasse und Flussblick verfügt über 3 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, einen Flachbild-TV, eine ausgestattete Küche mit einem Geschirrspüler und einem Kühlschrank sowie 1 Bad mit einer Dusche. Dresden liegt 33 km vom Ferienhaus entfernt und Chemnitz erreichen Sie nach 36 km. Der nächstgelegene Flughafen ist der 41 km von der Wildbachidylle entfernte Flughafen Dresden






Baugeschichte des Ferienhauses
Die kleinbäuerliche ‚Wirtschaft“ besteht aus einem sogenannten „Wohnstallhaus“ zu dem wenige Hektar Acker- und Weideland und ein großer Garten gehörten. Das Wohnhaus wurde im Jahre 1676 gebaut, knapp 30 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges. Dieses Datum ergibt sich aus der dendrochronologischen  Untersuchung von Balken des alten Fachwerks. Die Dendrochronologie mißt mit großer Präzision die Stärke von Frühjahrs- und Sommerholz-Jahresringen, stellt sie  graphisch als Zickzackkurve dar und vergleicht die Kurve des zu bestimmenden. Holzes mit „geeichten“ Kurven, die aus Hölzern der Region gewonnen wurden. Auf diese Weise läßt sich das Fälljahr bestimmen, wenn der letzte Jahresring als „Waldkante“ mit einem Rest der Rinde auf dem Balken erhalten geblieben ist. . Für unser Haus wurde die ‚Waldkante“ vom Sommer 1675 festgestellt. Der Baum wurde danach im Winter 1675/76 gefällt und im Frühjahr/ Sommer 1676 als Bauholz im Haus verwendet.
weiter ab 1676
Der Stall war immer schon Teil des Hauptgebäudes, groß genug für zwei Rinder, ein Kalb, ein Schwein und eine Ziege. Die Tiere lieferten auch Wärme im Winter. Die Scheune war ursprünglich im rechten Winkel zum Haus angebaut. Dies ergibt sich aus einer Katasterzeichnung von 1840. Zu unbekannter Zeit nach 1840 wurde die Scheune umgebaut. Der niedrige Schuppenanbau ist ein Erweiterungsbau von 1935. Der freistehende Schuppen an der Bach wurde in den fünfziger oder sechziger Jahren als Nebenerwerbs-Böttcherwerkstatt errichtet. (In Lichtenberg sagt man „die“ Bach.) So we it ist alles ziemlich gesichert. Jetzt geht es mit einer Vermutung weiter: Das Wohnhaus wurde ursprünglich wohl ganz in Fachwerkbauweise errichtet, also auch das Erdgeschoß. Das war noch im 17. Jahrhundert üblich. Weil früher keine gut isolierten Fundamente gebaut werden konnten, sind die Schwellenbalken im laufe der nächsten Jahrzehnte weggefault. Das ganze Haus neigte sich um mehr als 20 cm in Richtung Bach . Sanierung war unvermeidlich, mußte aber mit einem aus Bruchsteinen gemauerten Erdgeschoß durchgeführt werden. Der Grund : in Sachsen durften im 18. Jahrhundert, wegen der durch den großen Holzbedarf des Bergbaus verursachten Holzknappheit, Erdgeschosse nicht mehr in Fachwerk gebaut werden. Es war damals technisch nicht möglich, das abgesackte Haus wieder aufzurichten. Also blieb es schief, bis heute. Bruchsteinwände wurden unter die Holzkonstruktion des Oberstocks eingebaut, Zimmerdecken behielten ein Gefälle. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich noch eine, vermutlich günstig erworbene, aufwendig teure, 7 cm dicke Bohlendecke über der Küche eingebaut. Weil die schönen Bohlen etwas zu lang für die bescheidene Küche waren, aber nicht abgeschnitten werden sollten, wurde die Giebelwand der Küche nur 55 cm stark gebaut, statt 70 cm, wie die Giebelwand des benachbarten Raums, des heutigen Badezimmers. Außerdem wurde die Wand im Küchenbereich des Giebels um 15 cm aus der Flucht gebaut (draußen zu besichtigen). Auf diese Weise wurde die Küche um 30 cm länger, als sie sonst geworden wäre. Die langen Bohlen paßten, der Bauherr war mächtig stolz und ließ die Umbau-Fertigstellung in den Balken links neben der Küchentür schnitzen: „d. 1. Julius 1784“.
Vorbesitzer
Bisher gibt es keine Nachrichten über die Besitzer aus den ersten 180 Jahren. Danach sind folgende Namen bekannt: Zwischen 1853 und 1867 wird aus dem zur Miete wohnenden „Maurer und Einwohner“ Carl August Richter (1821 – 1878) der „Wirtschaftsbesitzer und Maurer“. Er hat das Haus mit zugehörigem Acker gekauft, die „Wirtschaft“. Nach Richters Tod kauft Carl Fürchtegott Schramm (1820 – 1898) das Anwesen von Richters Witwe und verkauft es 1891 an seinen Sohn Heinrich Moritz Schramm (geb. 1855). Der bezahlt für Haus und „zwei Landgrundstücke“ zusammen 6 600 Mark. Heinrich Moritz Schramm verkauft 1922 das „Hausgrundstück“ an Max Richard Bellmann (1888 -1970) für 50 000 Mark, entsprechend 181,16 Goldmark – es war die Zeit der Inflation. Bellmann Richard stammte aus dem Nachbarhaus Nr. 132 und war als junger Mann den alten Schramms zur Hand gegangen. Er war gelernter Maurer und hatte sich zum Nebenerwerb von seinem Schwiegervater das Böttchern abgesehen. Als Rentner zog er aus dem Niederdorf in die bis dahin vermietete Nr. 133 und baute sich in den fünfziger Jahren seine Böttcherwerkstatt vor der Haustür. Nach Bellmanns Tod wechselte das Haus mehrfach den Besitzer und stand schließlich von 1997 bis 2003 leer. Danach habe ich es mit der Hilfe guter ortsansässiger Handwerker instandsetzen lassen, und ich hoffe, daß Sie sich hier wohl fühlen werden.

Austattung des Hauses

  • Handdesinfektionsmittel
  • Brettspiele/Puzzles
  • Bücher, DVDs oder Musik für Kinder
  • Kaffee- und Teezubehör
  • Kühlschrank
  • Kaffeemaschine
  • Wasserkocher
  • Herdplatte
  • Küchenutensilien
  • Spülmaschine
  • Esstisch
  • Backofen
  • Küche
  • Küchenzeile
  • Essbereich
  • Flachbild-TV
  • Terrasse

Größe des Hauses: 120 m²
Raucher: ​ Rauchen ist nicht gestattet
Parkplätze: ​ Private Parkplätze stehen kostenfrei an der Unterkunft (Reservierung ist nicht erforderlich) zur Verfügung.

In Ihrem eigenen Badezimmer:

  • Kostenlose Pflegeprodukte
  • Dusche
  • WC
  • Handtücher
  • Haartrockner
  • Toilettenpapier

In Ihrer eigenen Küche:

  • Kühlschrank
  • Kaffeemaschine
  • Wasserkocher
  • Herdplatte
  • Küchenutensilien
  • Spülmaschine
  • Esstisch
  • Backofen

Über den Gastgeber

Sie erwartet eine historisch sanierte Ferienidylle der besonderen Art. Mit viel Liebe wurde das denkmalgeschützte Wohnstallhaus aus dem Jahr 1676 bis ins kleinste Detail durch Herrn Hans Günther Prins geb. 1941 saniert, um Ihnen HEUTE das Leben von DAMALS näher zu bringen . Ab 2022 wird die Idylle durch das Altstadt Hotel Freiberg (Christine Walcha) geführt.  Die Deckenhöhen wurden nicht verändert, um den Gesamteindruck nicht zu verfälschen. Wir bitten zu beachten, dass in den oberen Stockwerken teilweise nur eine Deckenhöhe von 1,85m besteht. Eine Zeitreise von modernen Baustilen der heutigen Tage in die Epoche der Fachwerkhäuser, welche im Erzgebirge in der Vergangenheit prägend waren. Nicht nur für Sie, auch für Ihre Kinder, Verwandte und
Angehörige ist unser besonderes Ferienhaus im Grünen eine Wohlfühloase.

Wir freuen uns auf Sie!

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